Viel künstlerischer Verkehr war gestern bei der Gemeinschafts-Vernissage im Münchner Gewerkschaftshaus. Gewerkschaftssekretär Hans Kraft redete die Begrüßungsrede (ebenso erfreulich kurz wie kompetent) zum Thema
Gegengewalt - Gegen Gewalt. Ich habe so zirka 100 Leute ausgemacht, die auf zwei Gängen im DGB-Haus ind er Schwanthalerstraße die Bilder der fünf Künstler und zwei Künstlerinnen begutachtet haben. Besonders erfreulich: Zwei Künstler haben etwas verkauft - darunter (ähem) ich eine meiner Druckgrafiken, die ich
zufällig in einer Mappe dabei hatte...
Ansonsten lösen die Bilder (hängen noch bis 2. Mai) bei den Gewerkschafts-Residenten gemischte Gefühle aus: Ein paar Mitarbeiter haben sich schon beschwert, weil die Bilder so brutal und so gar nicht anheimelig seien - und ob man sie nicht so umhängen könne, dass man die ganz schlimmen nicht ständig vor Augen habe. (Man konnte nicht).
Die liebste Frau der Welt hat natürlich wieder die leckersten Sachen für Buffet gezaubert und zwei meiner zahlreichen Prachtsöhne (Lars und Sven nämlich) wirbelten Ausschanktechnisch durch die Gänge. Buffet und Getränkebar waren um halb zehn leergefressen bzw. -trunken und die Gewerkschafter drängten dann doch zum Aufbruch - die Kulturinvasion war dann doch für die zarten Gewerkschafterseelen eine Überdosis zuviel. Aber grad schee wars und die Fortsetzung ist schon geplant. Vielleicht klappts ja auch mit ner Finissage am 2. Mai (zur Maikundgebung hätte man ja auch genug potentielle Besucher ....