Saturday, November 29. 2008
 Am 06. Dezember 2008 präsentiert die Galerie pack of patches die neue Ausstellung "wie schön wir sind".
Diese ist Auftakt der Ausstellungsreihe "machen wir.", in welcher sowohl Gruppenpräsentationen als auch Einzelpräsentationen geplant sind. Die künstlerischen Arbeiten entwickeln die Dynamik dieser Reihe und sollen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksweisen vorstellen, dem Betrachter Entdeckungsreisen anbieten und die Komplexität von Kunst aufzeigen.
Die kuratierte Ausstellungsreihe "machen wir." beginnt mit dem Teil 1: "wie schön wir sind", in welchem ein Querschnitt von künstlerischen Arbeiten gezeigt wird (darunter meine  ) , der in verschiedene Medien und Konzepte der Kunst führt. So stehen besonders die Fragen nach Authentizität, Schönheitsbegriffen, Image und Schaffensdrang im Vordergrund dieser Ausstellung, die bis zum 30. Januar nächsten Jahres zu einem Besuch einlädt.
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Wednesday, November 26. 2008
Weil sich meine Schwester Susanne (Graf heißt sie auch, genau. Kluges Bürschchen, Du!) eine Statue für ihren Kleingarten gewünscht hat, habe ich in vorauseilendem Gehorsam ihr als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk eine solche angefertigt.
Zwar steht sie jetzt nicht im Kleingarten (meine liebste große Schwester befürchtete Diebe), sondern in Ulm in ihrer Wohnung - aber immerhin.
Hergestellt habe ich die Statue mithilfe meiner allerliebsten Künstlerkollegin Rita Schilly, die mir sehr geholfen hat. Jede der Platten, aus denen die insgesamt drei Etagen der zusammensetzbaren Statue hergestellt sind ist zirka 55 mal 40 Zentimeter groß, so dass das ganze Ding rund 1,60 Meter hoch ist. Insgesamt habe ich 60 Kilogramm Ton verarbeitet. Eigentlich noch 20 Kilogramm mehr, weil die ersten beiden Etagen hat es im Brennofen zu Feinstaub zerlegt, so dass uns nichts anderes übrig geblieben ist, als dem Ofen mit einem Industriestaubsauer zuleibe zu rücken. Beim zweiten Durchgang haben wir dann die Ebenen einzeln gebrannt. Dabei ist alles glatt gegangen.
Glasiert sind die Platten sowohl innen als auch außen - Hintergrund ist die Wasserfestigkeit, die ich dadurch erzeugen wollte. Dabei habe ich für die Innenflächen einen fast schwarzen Blauton genommen und alles ausgeschnitten, was nachher dunkel sein sollte - also zum Beispiel die Pupillen. Der Effekt ist, wie man sieht, gelungen.
Weitere Bilder gibts hier:
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Monday, November 24. 2008
Die liebste Ehefrau von allen hat eine Einladung gestrickt, weil die Black Art Society mal wieder eine Ausstellung macht.
Und zwar vom 1. bis 11. Dezember in den Räumen des H-Team e.V. in der Plinganser Straße 19 in München.
Am Donnerstag, den 11. Dezember um 18.30 Uhr laden wir an eben diesem Ort zur Finissage mit amerikanischer Versteigerung, Essen, Trinken und einer Tombola.
Die beteiligten Künstler: Wulf Heumann, Ras Ben, Winni Hauck, Cherry Sanaee, Ambali Bamgbola, Rita Maira Schilly, Ebou Fye-Jassey und meine Wenigkeit.
Friday, November 14. 2008
  Wie kann man ein so abstraktes Konzept wie "Integration" eigentlich künstlerisch umsetzen, ohne dass es plump wird? Ich nähere mich dem Ganzen mit diesem Holzschnitt (29x79 Zentimeter) über die Naturmotive, die ich aus der zentralafrikanischen Gegend rund um den Niger adaptiert habe.
Integration ist ja das Zusammenwachsen, das Hineinwachsen von eigentlich deutlich unterschiedlichem. Deswegen habe ich angefangen, mit Masken und Idolen und schwarz und weiß zu spielen. Ist nix geworden. Erst als die die menschliche Form verlassen habe, entstand etwas (das nebenstehende nämlich), das mich künstlerisch befriedigt hat.
Wenn irgend jemanden die Formen von Schlange und Reiher, die einander bedingen, einander bilden, nicht ergänzen sondern erst schaffen, an Maurits Cornelis Escher (den Meister M.C.Escher also) erinnern oder einen politischen Hintergrund (schwarz, weiß ....) bilden: Nun, beides ist durchaus beabsichtigt....
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Monday, November 10. 2008
... dann sähe es aus wie im Sinteur-Blog:  . Oder in Flickr.
Sunday, November 9. 2008
 90 mal 50 Zentimeter ist dieser Holzschnitt groß. Ich habe ihn jetzt erst einmal auf Leinwand gedruckt und auf einen vorhandenen Keilrahmen gespannt, so dass er ein bisschen kleiner (90 mal 46 Zentimeter) groß ist.
Wie jeder meiner Leinwandschnitte ist auch dieser hier für 150 Euro zu haben. Ein Doppelklick aufs Bild bringt wie stets die Vergrößerung hervor....
Monday, November 3. 2008
 "Zwei liegende weibliche Akte auf Spiegel" sind, oh Wunder, Zwei liegende weibliche Akte auf Spiegel. Ich habe die beiden Spiegel bei uns an den Müllcontainern stehen gesehen und musste sie natürlich leich mitnehmen. Das war Weihnachten. Kaum ein dreiviertel Jahr später sind die Spiegel auch schon auf Holz aufgezogen, mit Aufhängern versehen und - ach ja - bemalt.
Die Acrylfarbe habe ich mit einem Gummi-Zahnspachtel aufgetragen allerdings immer dafür gesorgt, dass der Spiegel-Untergrund noch zu sehen ist - so irisieren die beiden Akte und nehmen das Umgebungslicht als Teil des Kunstwerkes auf.
Jeder der Spiegel ist knapp 40 Zentimeter hoch und über 2,5 Meter lang - die Installation füllt also durchaus auch eine größere Wand....
Sunday, November 2. 2008
 An diesem Holzschnitt sitze ich jetzt - mit Unterbrechungen - schon einige Monate. Und ich war und war nicht damit zufrieden.
Jetzt habe ich noch ein bisschen dran herumgeschnitzt und siehe: es geht doch. Der liegende Rückenakt ist in manchen Drucken nur schwer zu erkennen (die feinen Linien im Holz kleben schnell zu oder werden von der Holzmaserung überlagert) aber dieser Druck ist figurativ genug für meinen Geschmack. Abstrakt (man sagt "konkrete Kunst" habe ich gelernt) ist er ohnehin.
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